© Bernd Boehner

Willkommen bei den Hartmanns

Angelika Hartmann, pensionierte Lehrerin und ent­täuschte Ehefrau ist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Sie entschließt sich, soziales En­gagement zu beweisen und einem Flüchtling über­gangsweise ein Zuhause zu bieten. In das schöne Haus der gut situierten Hartmanns in einem Münchner Nobelviertel zieht schon bald der afrikanische Asyl­bewerber Diallo ein, der auf eine baldige Aufenthalts­genehmigung hofft. Abgesehen von ein paar Men­talitätsunterschieden könnte das Zusammenleben ganz harmonisch werden, wenn da nicht innerfamili­äre Spannungen, die Einmischung durchgeknallter Alt- 68er und verrückte Fremdenhasser aus der Nachbar­schaft Chaos, Missverständnisse und spektakuläre Begegnungen mit der Polizei nach sich ziehen würden. Kurzum: Die Refugee-Welcome-Villa der Hartmanns wird zum Narrenhaus - sehr zum Vergnügen der Zu­schauer.

"Willkommen bei den Hartmanns" ist eine fulminante Kinokomö­die zur Flüchtlingskrise - mit Krawall, Tiefgang und Leichtigkeit, vor allem aber mit Mut zur politischen Aktualität.