© Sebastian Sendlak

MÄRKISCHES JUGENDSINFONIEORCHESTER

1. Sinfoniekonzert

„SHALOM“ – ein Wort, das weit über die Bedeutung von Frieden hinausgeht. Es steht für Ganzheit, für Miteinander und für die Hoffnung auf eine Welt. 

Den Auftakt bildet die Ouvertüre zu Giuseppe Verdis „Die Macht des Schicksals“, die mit dramatischer Wucht die großen Fragen nach Zufall, Bestimmung und Verantwortung aufwirft.

Ernest Blochs „Schelomo“ stellt das Violoncello ins Zentrum: Als Stimme eines Suchenden entfaltet sich ein intensiver innerer Monolog zwischen Klage, Zweifel und Hoffnung. 
Mit Anatoli Ljadovs „Baba Yaga“ öffnet sich eine düster-märchenhafte Klangwelt. Die schillernde Gestalt der slawischen Mythologie führt in eine Sphäre zwischen Bedrohung und Faszination – ein musikalisches Bild für die dunkleren Facetten menschlicher Erfahrung.

Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ beschließen das Programm. In einer Folge eindrücklicher Klanggemälde entfaltet sich ein Panorama unterschiedlichster Stimmungen. 

Das Märkische Jugendsinfonieorchester vereint engagierte junge Musikerinnen und Musiker aus dem Märkischen Kreis und der Region, die ihre Leidenschaft für sinfonische Musik teilen.
Begleitet wird die Probenarbeit von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten sowie von Chefdirigent Thomas Grote. Die Mitglieder im Alter von etwa 14 bis 20 Jahren bringen vielfältige musikalische Hintergründe aus Musikschulen, Schulorchestern und privatem Unterricht mit.

Für viele ist das MJO eine prägende Station ihres musikalischen Werdegangs – zur Vertiefung der Orchesterpraxis, zur persönlichen Weiterentwicklung oder als Vorbereitung auf ein Musikstudium.
Durch den Abend führt der junge Bratschist und Moderator Konstantin Martensmeier, der als Teil des Orchesters eine unmittelbare und persönliche Perspektive auf das Programm eröffnet.