© Timo Hummel

DAS KALENDERMÄDCHEN

Westfälisches Landestheater

Vor elf Jahren wurde die kleine Alma unter mysteriösen Umständen zur Adoption freigegeben. Eine zentrale Bedingung: Die Identität ihrer leiblichen Eltern darf unter keinen Umständen bekannt werden. Doch als Alma lebensgefährlich erkrankt und dringend einen Knochenmarkspender benötigt, bleibt ihrer Adoptivmutter Olivia keine Wahl. Sie beginnt, gegen alle Regeln nach der Wahrheit zu suchen – und öffnet damit die Tür zu einem Albtraum.

Ihre Recherchen führen Olivia zu der düsteren Legende vom sogenannten „Kalendermädchen“. Eine junge Frau hatte sich einst in der Adventszeit in ein abgelegenes Häuschen zurückgezogen, um Ruhe zu finden. Stattdessen wurde sie Opfer eines Psychopathen, der sie zwang, Tag für Tag einen Adventskalender des Grauens zu öffnen. Olivia erkennt, dass sie genau diesen Ort aufsuchen muss: dieselbe traumatisierte Stadt, dasselbe Haus – und denselben Täter. Nur wenn sie ihn findet, hat ihre Tochter eine Chance zu überleben.
Das Kalendermädchen ist ein packender Psychothriller voller Wendungen, der die Zuschauer*innen unbarmherzig in einen Strudel aus Angst, Schuld und moralischen Abgründen zieht. 
Die Bühnenfassung nach dem Roman von Sebastian Fitzek verdichtet den Stoff zu einem intensiven Theatererlebnis, das Spannung und emotionale Tiefe miteinander verbindet.

Seit Jahren zählt Fitzek zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Thrillerautoren. Millionenauflagen, zahlreiche Verfilmungen und ausverkaufte Veranstaltungen sprechen für sich. Auch auf der Bühne entfaltet seine Geschichte eine beklemmende Sogwirkung – ein hochspannender Theaterabend, der unter die Haut geht und lange nachwirkt.