Lüdenscheider Gespräche

Eine Reise durch die Welt von Gereon Rath

Mit Kommissar Gereon Rath hat Volker Kutscher eine der eindrucksvollsten Figuren der deutschsprachigen Kriminalliteratur geschaffen. In zehn Romanen führt er seinen Kölner Ermittler durch das Berlin der späten Weimarer Republik bis in die dunklen Jahre des Nationalsozialismus. Kutscher spannt den Bogen von 1929 im Auftaktband „Der nasse Fisch” (2007) bis ins Jahr 1938 im 2024 erschienenen Abschlussband „Rath“. Unter dem Titel „Babylon Berlin“ wurde die Reihe mit großem Erfolg für das Fernsehen adaptiert.

Im „Lüdenscheider Gespräch“ blickt Volker Kutscher auf seine Krimi-Reihe und die von ihm geschaffene Romanfigur Gereon Rath zurück. Einbezogen wird dabei der 2025 unter dem Titel „Westend“ erschienene, als Interview mit einem Historiker gestaltete Lebensrückblick des Rentners Gereon Rath, in dem auch die weitere Entwicklung der Hauptfiguren des Rath-Universum in Nationalsozialismus und Nachkriegszeit aufscheint.
Volker Kutscher spricht mit dem Historiker Wolfgang Kruse über das, was die Romane auszeichnet, die Verbindung von Zeitgeschichte, Spannung und großer Erzählkunst.

Volker Kutscher
arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte als Zeitungsredakteur und Drehbuchautor und lebt als freier Autor in Köln und Berlin. Mit dem Roman „Der nasse Fisch“, dem Auftakt der Romanreihe um Gereon Rath, gelang ihm 2008 auf Anhieb ein großer Erfolg.

Wolfgang Kruse
war lange Jahre als Hochschullehrer am Historischen Institut der FernUniversität in Hagen tätig. Neben der Weimarer Republik sind die Schwerpunkte seiner Forschungstätigkeit der Erste Weltkrieg, die Französische Revolution und die Geschichte der Sozialdemokratie.