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Vögel

Eitan, ein deutscher Jude aus Berlin und Wahida, Amerikanerin mit arabischen Wurzeln, lernen sich in der New Yorker Universitätsbibliothek kennen und lieben. Trotz aller Bemühungen holen sie ihre Herkunft und das familiäre Erbe immer wieder ein. Auf einer Forschungsreise in Israel wird Eitan bei einem Terroranschlag schwer verletz. Als seine Familie ihn im Krankenhaus besucht, brechen alle alten Konflikte über kulturelle und religiöse Zugehörigkeit wieder auf und kreisen wie Unglücksvögel über den Protagonisten. Wajdi Mouawad schaffte es in Vögel auf emotionale Weise ein familiäres Schicksal anhand kultureller Gegensätze zu erzählen. Vögel ist aktuell eines der meist gespielten Stücke auf deutschen Bühnen.

Der Autor Wajdi Mouawad (*1968) wurde im Libanon geboren, migrierte im Kindesalter zunächst nach Frankreich und dann nach Kanada. Heute lebt er in Frankreich und leitet dort das Théâtre national de la Colline in Paris.

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