© Joachim Gern, Christoph Grunert

Ein Oscar für Emily

Emily und Henry, ein alterndes Schauspielehepaar, bereiten sich auf die Oscar-Nacht vor. Sie erhoffen sich, endlich für ihr Lebenswerk gewürdigt zu werden. Während Sie in Erinnerungen schwelgen und Goethe und Shakespeare zitieren, erscheint der Lieferjunge Jeff mit dem täglichen Mittagessen. Endlich haben die beiden das Publikum, das sie so sehr brauchen. Doch Jeff deckt mit seinen hartnäckigen Fragen nach dem Sohn des Paares eine Lebenslüge auf. Denn Bill ist weder Anwalt noch Arzt, sondern bereits Jahre zuvor an einer Überdosis verstorben. Was die beiden nicht wissen: Bill hinterließ einen Sohn, ihren Enkel.

Ein Oscar für Emily zeigt auf berührende und tragisch-komische Weise das Leben eines Hollywoodpaars, dass im Traumbild seiner Vergangenheit schwelgt.