©Volker Beushausen

ANTIGONE

Der Krieg um den Thron von Theben ist vorbei. Die beiden Brüder Polyneikes und Eteokles sind tot. Sie erschlugen sich gegenseitig. Zurück bleiben die Schwestern Antigone und Ismene. Der neue Herrscher über Theben wird ihr Onkel Kreon. Dieser verfügt, dass der rechtmäßige Thronerbe Eteokles ein Staatsbegräbnis erhält, Polyneikes’ Leichnam aber nicht bestattet werden darf. Antigone widersetzt sich diesem Gesetz. Für sie zählt das Recht des toten Bruders auf Bestattung. Die Todesstrafe für ihr Vergehen nimmt sie in Kauf.

Die Inszenierung Antigone richtet sich als Stoff einer klassischen Tragödie mit zentralen Themen wie dem Konflikt zwischen göttlichem Glauben und dem Glauben an den Staat, sowie der eigenen Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit nicht nur an Erwachsene, sondern auch an Schülerinnen und Schüler der Sek. II.